Ihre Medienstation spricht.
Alles bleibt im Haus.
Wer schlecht sieht oder die Schrift nicht entziffert, steht oft vor einer Wand. Kantovas Sprachmodul sitzt im Gerät des Herstellers: Erkennung, Antwort und Sprachausgabe laufen lokal.
Mail oder Telefon · unverbindlich
Der RahmenWas seit dem 28. Juni 2025 gilt
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz setzt den European Accessibility Act in deutsches Recht um. Es nennt „interaktive Selbstbedienungsterminals zur Bereitstellung von Informationen" ausdrücklich.
- Bestand
- Geräte, die vor dem Stichtag liefen, dürfen ihre wirtschaftliche Nutzungsdauer zu Ende gehen — höchstens 15 Jahre, längstens bis 2040 (§ 38 BFSG).
- Neubeschaffung
- Jedes neu in Verkehr gebrachte Terminal muss konform sein. Der Hebel liegt damit nicht im Bestand, sondern in Ihrer nächsten Ausschreibung.
- Maßstab
- Technisch gemessen wird an EN 301 549 (V3.2.1): Sprachausgabe der wesentlichen Bildschirmtexte, taktile Alternative zum Touch, Kopfhörerbuchse, Bedienbarkeit ohne Sehvermögen.
- Hinweispflicht
- Wo ein KI-System antwortet, muss das erkennbar sein — sichtbar und hörbar, ab 2. August 2026 (Art. 50 EU-KI-Verordnung).
Diese Angaben geben den Gesetzestext wieder und sind keine Rechtsberatung. Ob und wie Ihr Haus betroffen ist, klärt Ihre Rechtsabteilung oder Ihr Träger.
Im HausWofür Besucher es benutzen würden
Vier Situationen, die uns Häuser in Gesprächen genannt haben. Sie sind der Grund, warum wir das Modul auf freie Fragen auslegen und nicht nur auf Vorlesen.
- Foyer
- „Wo finde ich die Sonderausstellung?" — Wegeleitung als gesprochene Antwort, statt einer Karte, die man aus zwanzig Zentimetern Abstand lesen müsste.
- Am Objekt
- „Warum fehlt dem Kopf der Arm?" — freie Rückfragen zu einem Exponat, aus dem Wissensstand, den Ihr Haus hinterlegt hat. Nicht aus dem halben Internet.
- Kasse und Automat
- Öffnungszeiten, Ermäßigungen, Führungstermine — vorgelesen und auf Zuruf, auch wenn gerade niemand am Tresen steht.
- Kopfhörer
- Wer eine Frage lieber nicht durch das Foyer ruft, steckt einen Kopfhörer ein und bekommt die Antwort nur für sich. Der Ton schaltet automatisch um.
Die BauweiseWarum nichts das Gerät verlässt
Eine Cloud-Anbindung wäre einfacher zu bauen. Sie würde Ihnen aber eine Datenschutzprüfung aufhalsen, die Sie nur deshalb führen müssten, weil wir es uns bequem gemacht haben.
-
Kein Weg nach draußen
Keine Verbindung, kein Auftragsverarbeiter
Erkennung, Antwortlogik und Sprachausgabe laufen auf einem Rechenmodul im Gerät. Es gibt keinen Cloud-Dienst, an den etwas ginge — auch nicht für Statistik, Absturzberichte oder Lizenzprüfung.
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Keine Aufzeichnung
Der Dialog endet, wenn der Besucher geht
Kein Mitschnitt, kein Zwischenspeicher über das laufende Gespräch hinaus, keine Protokolle mit Inhalten. Keine Sprechererkennung, keine Emotionsauswertung — an einem öffentlich zugänglichen Gerät hat beides nichts zu suchen.
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Erkennbar als Maschine
Sichtbar, wann zugehört wird
Eine Zustandsanzeige „hört zu / hört nicht zu", die sich nicht abschalten lässt, und ein Hinweis auf das KI-System. Ein Mikrofon im öffentlichen Raum ist erklärungsbedürftig, und das ist richtig so.
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Nie der einzige Weg
Sprache ergänzt, sie ersetzt nichts
Zu jeder Sprachfunktion muss eine nicht-auditive Alternative bestehen, so verlangt es EN 301 549. Wer nicht sprechen kann oder will, kommt auf dem gewohnten Weg ans Ziel.
Offen gesagtWas es noch nicht gibt
Wir verkaufen Ihnen hier nichts. Es gibt kein Gerät zu bestellen, und diese Seite hat kein Preisschild.
Kantova ist in Entwicklung. Was existiert, ist ein Demonstrator: er liest einen Bildschirm vor und beantwortet freie Fragen dazu, mit abgeschaltetem WLAN. Was noch nicht existiert, ist ein Seriengerät — und wir nennen weder Antwortzeiten noch Erkennungsraten, bevor wir sie in einem echten Foyer gemessen haben.
Gebaut wird das Modul nicht von uns allein: Es wird in die Geräte von Herstellern eingebaut, die Gehäuse, Display und Montage beisteuern. Deshalb diese Seite. Je mehr Häuser ihren Bedarf benennen, desto leichter fällt es uns, Hersteller für den Einbau zu gewinnen — und desto eher steht das Modul in einer Ausschreibung, an der Sie sich bedienen können.
Deshalb bitten wir heute nur um eines: Sagen Sie uns, dass es Sie gibt. Eine kurze Mail oder ein Anruf genügt, und beides verpflichtet zu nichts.
Sprechen wir über Ihr Haus
Welche Stationen, welcher Anlass, wer entscheidet — mehr brauchen wir für eine ehrliche Einschätzung nicht. Sie erklären ein Interesse, keinen Kauf.
Wir sind die VRketing GmbH aus Dresden.
Ihr Ansprechpartner ist Paul Wolff, Geschäftsführer.
Sprechen Sie uns an
Telefonisch, per Mail oder vor Ort — der Demonstrator reist gern.
Anrufen +49 176 61372308 Schreiben [email protected]Die Mail öffnet mit einer kurzen Vorlage — nichts davon ist Pflicht.
FragenWas Häuser zuerst fragen
Verpflichten wir uns zu irgendetwas?
Nein. Eine Mail oder ein Anruf ist ein Gespräch, kein Vertrag — es entsteht keine Zahlungspflicht. Das gilt auch für Absichtserklärungen, die Häuser früher über diese Seite abgegeben haben: ausdrücklich unverbindlich und jederzeit formlos widerrufbar, eine Mail an [email protected] genügt.
Ist das Modul BFSG-konform?
So sagen wir es nicht, und Sie sollten misstrauisch werden, wenn es jemand tut. Konform ist am Ende ein Gerät, nicht ein Bauteil darin. Das Modul wird auf die Sprachkriterien der EN 301 549 ausgelegt, und die geprüften Kriterien werden dokumentiert mitgeliefert, damit die Konformitätserklärung des Herstellers darauf aufsetzen kann.
Können wir das Modul kaufen?
Heute nicht. Es ist in Entwicklung, und selbst wenn es fertig wäre, würden Sie es nicht bei uns kaufen: Wir bauen kein Blech. Das Modul wird in Geräte von Herstellern eingebaut, und Sie beschaffen weiterhin ein Terminal, keinen Bausatz.
Weitere Fragen (3) Fragen einklappen
Funktioniert das in einem lauten Foyer?
Das ist die Stelle, an der solche Produkte scheitern, und deshalb bekommen Sie hier keine Zahl, die wir nicht gemessen haben. Der Ansatz: eine gerichtete Mikrofonzeile, und für alles Persönliche der Kopfhörer als eigentlicher Kanal. Bevor wir es behaupten, messen wir es — gern in Ihrem Foyer.
Was passiert mit unseren Angaben?
Sie landen in unserem Kundenverwaltungssystem und in einem Postfach bei uns, damit wir uns melden können. Keine Weitergabe an Dritte, kein Newsletter, keine Werbe-Einblendungen. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Wir haben nur zwei Stationen. Lohnt sich das?
Für das Signal schon. Uns hilft die Zahl der Häuser mindestens so sehr wie die Zahl der Geräte — sie zeigt einem Hersteller, wie breit der Bedarf ist. Und ein Haus mit zwei Stationen, das gerade neu ausschreibt, ist für uns interessanter als eines mit zwanzig, die noch zehn Jahre laufen.